Spielerschutz

Verantwortungsvolles Spielen

Spielen soll Unterhaltung bleiben. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Glücksspiele funktionieren, woran Sie problematisches Spielverhalten erkennen und welche Schutzwerkzeuge Ihnen bei mycasino zur Verfügung stehen.

Mindestalter 18 Jahre

Bei mycasino dürfen nur volljährige Personen spielen. Ein Konto kann erst ab 18 Jahren eröffnet werden, und das Alter wird bei der Verifizierung anhand eines amtlichen Ausweises geprüft.

Wenn Minderjährige Zugang zu Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone haben, melden Sie sich nach dem Spielen ab, speichern Sie Ihr Passwort nicht im Browser und nutzen Sie bei Bedarf Jugendschutzfilter des Betriebssystems.

Ohne erfolgreiche Prüfung von Alter und Identität wird ein temporäres Spielerkonto nach höchstens 30 Tagen gesperrt.

Spielerschutz

Als konzessionierte Schweizer Spielbank ist die Grand Casino Luzern AG nach dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) verpflichtet, ihre Spielerinnen und Spieler vor exzessivem Geldspiel zu schützen. Die Einhaltung dieser Pflichten überwacht die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK).

Unser Schutzkonzept beruht auf mehreren Bausteinen:

  • Identitätsprüfung und Abgleich mit dem Schweizer Register der Spielsperren
  • Einzahlungs- und Verlustlimits, die Sie selbst festlegen
  • Spielpausen und freiwillige Spielsperren
  • Information über Risiken, anonymer Selbstcheck und Hinweise auf Hilfsangebote
  • Unfreiwillige Spielsperren, wenn Anzeichen für eine Gefährdung vorliegen

Die Werkzeuge stehen Ihnen jederzeit im Kundenkonto zur Verfügung.

Wie Glücksspiele funktionieren

Das Ergebnis jeder Runde – ob am Spielautomaten, beim Roulette oder am Live-Tisch – wird vom Zufall bestimmt. Frühere Ergebnisse beeinflussen die nächste Runde nicht: Nach zehnmal Rot ist Schwarz nicht «fällig», und ein Automat ist nach langer Zeit ohne Gewinn nicht «reif».

Jedes Casinospiel ist so aufgebaut, dass die Spielbank auf lange Sicht einen Vorteil hat. Kurzfristig sind Gewinne möglich, doch je länger gespielt wird, desto stärker wirkt sich dieser Vorteil aus.

Das Geheimnis des Gewinnens

Es gibt keines. Kein System, keine Strategie und kein «Gefühl» kann den Zufall überlisten. Wer etwas anderes verspricht, sagt nicht die Wahrheit.

  • Glücksspiele sind keine Einkommensquelle und kein Weg aus finanziellen Schwierigkeiten.
  • Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie sich leisten können.
  • Betrachten Sie Ihre Einsätze als Preis für Unterhaltung – wie ein Kino- oder Konzertbillett.
  • Versuchen Sie nie, Verluste durch weiteres Spielen zurückzugewinnen.

Spielsucht erkennen

Spielsucht entwickelt sich meist schleichend. Was als gelegentliche Unterhaltung beginnt, kann allmählich mehr Zeit, Geld und Gedanken beanspruchen, als man eigentlich möchte. Oft bemerken Angehörige die Veränderung früher als die betroffene Person selbst.

Mögliche Warnzeichen sind:

  • Sie spielen länger oder mit höheren Einsätzen als geplant.
  • Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen auszugleichen.
  • Sie leihen Geld oder verschieben Rechnungen, um spielen zu können.
  • Sie verheimlichen Ihr Spielverhalten vor Familie oder Freunden.
  • Sie sind gereizt oder unruhig, wenn Sie nicht spielen können.
  • Arbeit, Familie oder Freizeit leiden unter dem Spielen.

Wenn Sie sich in einigen dieser Punkte wiedererkennen, nehmen Sie das ernst. Der Selbstcheck hilft bei einer ersten Einschätzung, und die Hilfsorganisationen beraten vertraulich.

Selbstcheck: Ihr Spielverhalten

Mit den folgenden zehn Fragen können Sie Ihr Spielverhalten der letzten 12 Monate einschätzen. Der Selbstcheck ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

Bitte beantworten Sie jede Frage ehrlich in Bezug auf die letzten 12 Monate.

Frage 1 von 10

Haben Sie mehr Geld eingesetzt, als Sie sich leisten konnten zu verlieren?

Dieser Selbstcheck ersetzt keine fachliche Diagnose. Ihre Antworten werden nicht gespeichert und nicht an uns übermittelt.

Einzahlungslimits

Mit einem Einzahlungslimit legen Sie fest, wie viel Geld Sie höchstens auf Ihr Spielerkonto einzahlen. Das Limit kann täglich, wöchentlich oder monatlich gelten, und Einzahlungen sind nur innerhalb des gesetzten Betrags möglich.

  • Senkung: Ein tieferes Limit gilt sofort.
  • Erhöhung: Ein höheres Limit gilt erst nach einer Wartefrist von 7 Tagen; bis dahin bleibt das bisherige Limit bestehen.
  • Stornierung: Eine noch ausstehende Erhöhung können Sie jederzeit zurückziehen.

Die Wartefrist ist bewusst gewählt: Sie verhindert, dass ein Limit in einem emotionalen Moment kurzerhand angehoben wird. Einzahlungslimits stellen Sie im Kundenkonto ein.

Verlustlimits

Ein Verlustlimit begrenzt den Betrag, den Sie in einem bestimmten Zeitraum verlieren können – also Einsätze abzüglich Gewinne. Auch dieses Limit wählen Sie täglich, wöchentlich oder monatlich.

Wie beim Einzahlungslimit gilt eine Senkung sofort, während eine Erhöhung erst nach 7 Tagen wirksam wird. Eine ausstehende Erhöhung lässt sich stornieren.

Tipp: Kombinieren Sie beide Limits. Das Einzahlungslimit steuert, wie viel Geld auf das Konto gelangt; das Verlustlimit, wie viel davon Sie höchstens verlieren. Beide richten Sie im Kundenkonto ein.

Spielpausen

Manchmal hilft schon etwas Abstand. Im Kundenkonto können Sie eine Spielpause einlegen und dabei zwischen vier Zeiträumen wählen:

  • 24 Stunden
  • 7 Tage
  • 30 Tage
  • 6 Wochen

Während der Pause sind Einzahlungen und Spiele gesperrt. Ihr Konto bleibt einsehbar, sodass Sie Kontostand und Einstellungen weiterhin prüfen können.

Eine Spielpause kann nicht vorzeitig aufgehoben werden. Wählen Sie den Zeitraum deshalb mit Bedacht. Die Spielpause aktivieren Sie im Kundenkonto.

Freiwillige Spielsperre

Wenn Sie längerfristig nicht mehr spielen möchten, können Sie eine freiwillige Spielsperre (Selbstausschluss) beantragen – direkt im Kundenkonto oder über die Seite Kontakt.

Eine Besonderheit der Schweiz: Spielsperren werden in einem gemeinsamen Register erfasst. Die Sperre gilt deshalb nicht nur bei mycasino, sondern bei allen konzessionierten Spielbanken in der Schweiz – land- und onlinebasiert – sowie bei den entsprechenden Angeboten in Liechtenstein.

Eine Spielsperre ist ein wirksamer Schutz, wenn Sie merken, dass Limits und Pausen nicht mehr ausreichen. Sie wird nicht automatisch beendet.

Unfreiwillige Spielsperre

Nach Art. 80 BGS muss die Grand Casino Luzern AG eine Person sperren, wenn sie aufgrund von Meldungen Dritter oder eigener Wahrnehmungen weiss oder annehmen muss, dass diese Person:

  • überschuldet ist,
  • ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt oder
  • Spieleinsätze tätigt, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen und Vermögen stehen.

Auch eine unfreiwillige Spielsperre wird im gemeinsamen Register erfasst und gilt für alle Schweizer Spielbanken und die entsprechenden Angebote in Liechtenstein. Sie dient dem Schutz der betroffenen Person und ihres Umfelds.

Aufhebung einer Spielsperre

Eine Spielsperre kann frühestens nach 3 Monaten aufgehoben werden, und zwar nur auf Ihren Antrag. Eine automatische Aufhebung nach Ablauf einer Frist gibt es nicht.

Vor einer Aufhebung wird geprüft, ob die Gründe für die Sperre nicht mehr bestehen. Dazu gehört ein Gespräch, in dem Ihre aktuelle Situation besprochen wird.

Wenn Sie eine Aufhebung beantragen möchten, wenden Sie sich über die Seite Kontakt an uns. Wir informieren Sie über das weitere Vorgehen.

Hilfe und Beratung

Sie müssen mit Sorgen über Ihr Spielverhalten – oder das eines nahestehenden Menschen – nicht allein bleiben. Die folgenden Stellen helfen vertraulich weiter:

  • Die Dargebotene Hand

    Telefonische Beratung, anonym und rund um die Uhr erreichbar.

  • Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK)

    Aufsichtsbehörde der Schweizer Spielbanken mit Informationen zu Spielerschutz und Spielsperren.

  • Sucht Schweiz

    Informationen über Glücksspielsucht und Hinweise auf Beratungsstellen in Ihrer Region.

Wenn Sie Fragen zu Limits, Pausen oder Spielsperren bei mycasino haben, erreichen Sie uns über die Seite Kontakt.

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